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< September, 2010 >
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Bildungsdokumentation
Regelmäßige Beobachtungen sind die Grundlage der pädagogischen Arbeit im Kindergarten.
Die beiden Gruppenerzieherinnen sind immer im Austausch und sprechen ihre Anregungen, Maßnahmen und Methoden ab, die für die Weiterentwicklung eines jeden Kindes in unterschiedlichen Bereichen notwendig sind. Zusätzliche Ratgeber sind die Kollegen aus dem Gesamtteam des Kindergartens.
An Hand von kontinuierlichen Beobachtungen eines jeden Kindes werden Entwicklungsprozesse in allen Bildungsbereichen schriftlich festgehalten und zum Ende der Kindergartenzeit zu der „Bildungsdokumentation“ zusammengefasst.
In einem Gespr?ch mit beiden Erziehungsberechtigten werden die Inhalte der Dokumentation nähererläutert und Fragen beantwortet.
Wir freuen uns darüber, Ihnen die Zusammenfassung der Entwicklungsprozesse Ihres Kindes nun aushändigen zu dürfen. Bei bisherigen Elterngesprächen vor der Einschulung wurden unsere Beobachtungen mit Ihnen zwar schon immer ausgetauscht; sie mussten jedoch beim Verlassen des Kindergartens vernichtet werden.
Die Bildungsdokumentation wird Ihnen (bei uns) in zweifacher Ausführung ausgehändigt. Ein Exemplar sollen die Eltern an die Grundschullehrer/in weitergeben.
Bei diesem Verfahren geht es nicht darum, Hürden für die Einschulung aufzubauen, sondern darum, den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu verbessern.
Aufgabe der beiden Institutionen, Kindertagesstätte und Grundschule, ist es, einen zusammenhängenden, in sich geschlossenen Bildungsprozess zu gestalten. Möglichkeiten, das Kind zu fördern, sollen möglichst frühzeitig erkannt und ergriffen werden können. Heute bestreitet niemand mehr, dass Kinder frühzeitig optimal gefördert werden müssen.
Das hat der Bildungsgipfel 2005 in Herten deutlich vertreten.
Wie kam es zu dieser Bildungsvereinbarung?
Der Kindergarten hat neben der Betreuungsaufgabe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Das ist im § 2 Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK) schon 1972 festgelegt worden.
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