Vorschularbeit
Die gesamte Kindergartenzeit ist eine Vorbereitung der Kinder im „Ganzheitlichen“ auf alle kommenden Lebenssituationen.
Im Kindergarten müssen die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen gefördert werden. Das ist nicht das Stillsitzen, Zählen und Schreiben üben, sondern die Neugier, Experimentierfreude, Ausdauer und Anstrengungsbereitschaft, Konzentration, Frustrationstoleranz,Selbststeuerung und Selbstsicherheit.
All dies trainieren die Kinder am besten beim selbst gesteuerten, spielerischen Ausprobieren, denn das ist die einzig angemessene Art des Lernens in diesem Alter.
Spezielle Projekte für die „Schulkinder“ im letzten Kindergartenjahr vervollständigen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen bisher genannten Bereichen.
Vorschulkind - Aktionen
Besuch beim AGR
Besuch der Sparkasse
Besuch beim Steinmetz
Besuch im Planetarium
Besuch der Feuerwache
Besuch im Glashaus
Besuch im Elisabethhospital
Brandschutzerziehung
Verkehrserziehung
Herten putzt sich raus
Zeitungstreff
Besuch der
Goetheschule
Ein sechsjähriges Kind, das gelernt hat, in einer Gemeinschaft zu leben, das selbständig agieren kann, Selbstvertrauen erworben hat, Phantasie und Kreativität hat reifen lassen,
ein gesundes Interesse und Neugier zeigt, bereit ist, alles aufzunehmen und zu bearbeiten, hat die Schulreife erlangt und wird gelassen der Zukunft entgegensehen.
Übergang Kindergarten - Grundschule
Regelmäßige Beobachtungen sind die Grundlage der pädagogischen Arbeit.
Der/die Gruppenerzieher*innen sind immer im Austausch miteinander und sprechen ihre Anregungen, Maßnahmen und Methoden ab, die für die Weiterentwicklung eines jeden Kindes in unterschiedlichen Bereichen notwendig sind.
Zusätzliche Ratgeber sind die Kollegen aus dem Gesamtteam des Kindergartens.
An Hand von kontinuierlichen Beobachtungen der Kinder werden Entwicklungsprozesse in allen Bildungsbereichen schriftlich festgehalten und zum Ende der Kindergartenzeit in einer „Bildungsdokumentation“ zusammengefasst.
In einem Gespräch mit den Erziehungsberechtigten werden die Inhalte der Dokumentationen erläutert und Fragen beantwortet.
Die Bildungsdokumentation wird unseren Eltern in zweifacher Ausführung ausgehändigt. Ein Exemplar soll an die Grundschullehrer/in weitergegeben werden. Das Schulfähigkeitsprofil gibt Lehrer*innen Anregungen und Hilfen für die weiterführende pädagogische Arbeit.
Aufgabe der beiden Institutionen, Kindergarten und Grundschule ist es,
den Übergang zur Grundschule gleitend zu gestalten; das Kind frei von Druck und Ängsten auf die Schule vorzubereiten.
Das kann nur gelingen, wenn beide Institutionen zusammenhängende Bildungsprozesse schaffen.
Im letzten Kindergartenjahr ist es sinnvoll, die Kinder langsam und kontinuierlich mit der Schule in Kontakt zu bringen.
Besuch in der Goetheschule
Die zukünftigen Schulanfänger gehen an einem Vormittag mit uns in die ortsansässige Grundschule, um einmal „Schulluft“ zu schnuppern „life“ eine richtige Schulstunde zu erleben. Auf dem Schulhof treffen wir auf ehemalige Kindergartenkinder.