Leitbild Träger Stadt Herten

Leitbild

Träger Stadt Herten

Die Stadt Herten ist Träger von vier Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren.

Unsere Kindergärten sind für alle Kinder, unabhängig von der Religions- und Nationalitätszugehörigkeit ihrer Familien geöffnet. Weltoffenheit und Pluralität ist unser Prinzip. Unsere Arbeit orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder und ihrer Familien. Mit anderen städtischen Einrichtungen und Diensten wie Familiensozialarbeit, Jugendförderung aber auch Musikschule verbindet uns eine große Nähe, die wir für unsere Arbeit nutzen.

Alle vier Einrichtungen befinden sich in verschiedenen Stadtteilen: Herten-Süd, Disteln, Westerholt und Langenbochum.Für viele Kinder ist der Kindergarten die erste Begegnung mit einer größeren Gruppe ohne den Schutz der Eltern. Hier werden die ersten Erfahrungenmit anderen Kindern in einer Gruppe gemacht. Freundschaften entstehen und soziales Verhalten wird geübt. Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen, sie auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu begleiten und das Recht auf Betreuung, Bildung und Erziehung zu gewährleisten, ist Basis für die pädagogische Arbeit in den Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Herten.

 

Qualifiziertes Personal in den städtischen Kindergärten garantiert durch eine vielschichtige Angebotsstruktur eine Erlebniswelt für Kinder.

Ziel ist es, den Kindern eine Grundlage zu schaffen, auf der sich Lebenstüchtigkeit und Lebensqualität entwickeln können.

Für die Gewährleistung dieses Zieles garantieren die kommunalen Kindergärten:

  • eine ständige qualitative  Weiterentwicklung und Optimierung des städtischen Angebotes für Kinder und Eltern.
  • ein Angebot an bedarfs- und bedürfnisorientierten Leistungen für Kinder. Diese orientieren sich an der Lebenswelt

 

Kindergärten sind Einrichtungen, die Leistungen für Kinder und Eltern erbringen. Aufgrund der Analyse der Lebensbedingungen im Stadtteil, der Familiensituation vor Ort und der regelmäßig stattfindenden Eltern-befragungen werden bedarfsorientierte Angebote entwickelt.

Die Lebenssituationen der Familien haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Es besteht immer mehr der Wunsch, Berufstätigkeit und Kindererziehung zu verbinden.

Der Anteil der Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind oder alleinerziehende Mütter wieder berufstätig werden möchten, steigt zunehmend.

 

  • Offenheit gegenüber dem Stadtteil und den Nachbarn.

Kooperation mit sozialen Institutionen, Vernetzung von Fachangeboten im Nahraum.

Die Öffnung zum Stadtteil und die Vernetzung mit bestehenden Einrichtungen, sozialen Diensten und Beratungsstellen auf Stadtebene sind

ein wichtiger Bestandteil städtischer Konzeption.

Die Einrichtungen entwickeln Angebote in Kooperation mit Fördervereinen, anderen Trägern und Kindertagespflege im Stadtteil.

Städtische Einrichtungen sind Häuser für Kinder und Familien, in denen Kommunikation und Begegnung verschiedener Generationen und Kulturen stattfindet und Wohlfühlen möglich ist.

 

  • die Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte.

Qualität in den Einrichtungen zu erbringen, bedeutet u. a. fachliche Kompetenzen zu gewährleisten. Städtische Mitarbeiterinnen nehmen deshalb regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, sowie an Mitarbeiterbesprechungen teil.

Die Erzieherinnen werden damit befähigt, in unterschiedlichen Fachgebieten, z. B. Sprachförderung, Sprachentwicklung, Motopädagogik, Ergotherapie, Informationssysteme, Gesprächsführung, Erlebnis- und Umweltpädagogik bestmöglich den Bedürfnissen von Kindern und Familien gerecht zu werden.

Die Erzieherinnen sind somit kompetente Ansprechpartnerinnen, Beraterinnen und Kooperationspartnerinnen für Kinder und Eltern. Sie stellen ihr Wissen für z. B. Informationsveranstaltungen, Fachveranstaltungen, Ausschüssen, Fortbildungsveranstaltungen zur Verfügung.

 

  • Elternarbeit

 Die Kindergärten arbeiten familienunterstützend und – ergänzend.

Eltern werden partnerschaftlich an der Planung beteiligt.

Die städtischen Einrichtungen erarbeiten und aktualisieren regelmäßig das einrichtungsbezogene Konzept und informieren die Öffentlichkeit darüber. Eltern und Kinder werden in den Planungsprozess eingebunden.

Die Konzeptionen erfahren selbstverständlich eine Bedarf- und Qualitätsanalyse. Besonders wichtig ist uns, gemeinsame Ziele und Wege zu entwickeln und zu gehen.